Ich hab mal ein bisschen medizinische Artikel durchstöbert, im Wesentlichen, weil ich mich gefragt habe, "Okay, kein nichtperverser Mann sollte stillen wollen. Aber mal abgesehen von den moralischen Implikationen, nur in der Theorie - Männer haben ja prinzipiell Hardware zur Milchproduktion, wenn auch verkümmert. Letztlich sollte da mit genug Hormonmissbrauch Milch rauskommen."
Stellt sich heraus ... Männer haben sehr verkümmerte Milchkanäle, aber ihnen fehlen die eigentlichen Drüsen. ("Lobules" in der folgenden Graphik).
omastia tissue remains elusive to most surgeons. Purpose: The purpose of this article was to define the shape and consistency of the glandular tissue based on the vast experience of the senior author (MB). Patients and Methods: Between the years 1980 and 2014, a total of 5124 patients have...
journals.lww.com
Gynecomastia sind im Wesentlichen halt Männertitten, die aber eben nur äußerlich an weibliche Brüste erinnern.
Nun gut, dachte ich mir, schau ich mal weiter. Dann erinnerte ich mich, dass im englischen Thread mal ein konkreter Fall angesprochen wurde, und siehe da, gefunden.
Objective: Our report describes a case of nonpuerperal induced lactation in a transgender woman.Methods: We present the relevant clinical and laboratory findings, along with a review of the relevant literature.Results: A 30-year-old transgender woman ...
www.ncbi.nlm.nih.gov
Leider nur auf Englisch, aber die Quintessenz ist, dass
a) in dieser Fallstudie sehr viel über das emotionale Wohlbefinden der Troon gelabert wird, während der Fakt, dass Domperidone, ein Antiemetisches Mittel, von der FDA nicht für den Off-Label-Use von Milchinduktion eingesetzt werden darf, weil man überhaupt nicht weiß, ob und welche Risiken es für das Baby gibt
b)sich in dieser Studie auch keiner angeschaut hat, was genau das arme Kind da runterwürgen musste. Dafür wurde absatzweise geflötet, wieviel besser Muttermilch sei als Milchpulver. Unter günstigen Umständen ist das sicher auch so, aber nicht alle Frauen können stillen. Ob der Nippelausfluss dieser Transe ähnlich wunderbare Ambrosia war, lässt der Artikel wie gesagt offen, gibt aber dafür einen netten Seitenhieb an alle stillbeeinträchtigten gebärenden Personen.
Angeblich hat der Mann 6 Wochen lang das Kind ausschließlich ernährt. Dann hatte er doch Bedenken, dass seine Milch nicht reicht, und hat mit Milchpulver nachgeholfen. Natürlich lassen sie auch aus, dass bei einer gesunden Frau sich die Milchmenge an das Bedürfnis der Kinder durch eine Art Feedback-loop ganz ohne Antikotzmittel anpasst, aber ... pfft, whatever, richtig? Diese ekligen Vagina-haber mit ihren ekligen Körperfunktionen ...
Naja, mein Hirn ist noch nicht schnell genug geschmolzen, also hab ich weiter gestöbert ...
Pregnancy and lactation involve two aspects that are socially and culturally associated with women. However, there are a few biological differences between male and female breast tissue. Lactation and pregnancy are viable processes that do not depend ...
www.ncbi.nlm.nih.gov
Hierzu lass ich nur zwei Zitate aus dem Paper da ...
"However, there are a few biological differences between male and female breast tissue. Lactation and pregnancy are viable processes that do not depend on sex. Even for the latter, it is only necessary to have an organ capable of gestation."
"The breast tissue that develops, using the standard estrogen hormone, is
radiographically and histologically indistinguishable from that of any cisgender woman. Tissue changes derived from a therapy with high estrogen levels during the transition, unlike what happens in gynecomastia, leads to the development of galactophores ducts, lobes, and alveoli. This way, the glandular volume increases, which also turn out to be identical to that of cisgender women [2]."
Ich glaub, das spricht für sich selbst. Wisst ihr, den Gänserich schnattern zu hören, und der Ekelporn von Twitter-Troons ... das ist schön als Freakshow. Bullshit wie "Laktation und Schwangerschaft haben nichts mit Geschlecht zu tun" und "Troonmoobs sind genauso gut wie Frauenbrüste in allen Aspekten [lies: BESSER]" in einer Quelle zu lesen, die aus einer medizinischen ONlinebibliothek stammt, die offiziell ist ...