>sie würde "Opfergruppen des Nationalsozialismus miteinander zu vergleichen, um sich dann mit einem Hinweis auf die jüdischen Opfer ablehnend gegenüber diesen Gruppen zu äußern und diese Ablehnung als moralisch überlegen zu stilisieren" (???????????)
Die Aussage besteht aus zwei Teilen.
1.) Transen seien keine Opfer des NS gewesen, weil es "wahre" Opfer des NS geben würde.
2.) Durch die Negierung des Operstatus würde Vollbrecht ihre Ablehnung von Transen heutzutage ableiten ("sich moralisch überlegen stilisieren").
Sie hatte irgendwie von den "wahren Opfern des NS" (oder von den echten, weiß ich nicht mehr genau) gesprochen, womit ganz offensichtlich die Juden gemeint sind weil Shoa. Und mit der Aussage hat sie sich leider selbst ein Ei gelegt. Denn der 1. Punkt ist nämlich so nicht richtig.
zu 1.)
Transen wurden zwar nicht massenweise verglast oder bei Sichtung auf der Straße totgeprügelt, aber 100% akzeptiert waren sie eben auch nicht. Wir hatten es hier im Thread schon 1-2 mal drüber. Als Transe wurde man nicht per se verfolgt wegen Transe-Sein, aber man wurde auch nicht per se geduldet. Für Transen gab es legale Wege, sich der Verfolgung zu entziehen, nämlich die sog. Transvestiten-Scheine.
Durch die Bezeichnung einer NS-Opfergruppe als die wahre/echte Opfergruppe wird impliziert, dass Transen >keine< Opfer gewesen wären, was eben so nicht haltbar ist, da es genug Dokumentation über Transen, die Opfer des NS-Regimes wurden,
weil sie eben Transen waren, gibt. Verhältnismäßig ist die Opferzahl aber quasi nicht wahrnehmbar. Oder anders gesagt: in einer Statistik taucht da keine sonderlich große Zahl auf.
Die Shoa hatte vornehmlich Juden als Ziel. Im Zuge der Shoa wurden aber auch Sinti & Roma (Zigeuner) Opfer. Verhältnismäßig ist deren Zahl auch weitaus geringer als die der Juden. Würde als jemand über S&R sagen, dass sie nicht die wahren Opfer des NS waren, spricht das S&R generell ab, per se Opfer des NS geworden zu sein.
Im Endeffekt hat Vollbrecht das True-Scotsmen-Argument angewandt.
Die ganzen Volksverhetzung-Paragraphen im StGB funktionieren so, dass die Vollbrecht-Aussage letztendlich eine Straftat ist, weil die Paragraphen auch das Negieren des Opfer-Seins als Straftat werden. Die Pille muss sie schlucken.
Da macht der FR-Artikel einen Punkt. Und dann hört's auch schon auf, denn:
2.) Die Aussage des Artikels impliziert ja im Umkehrschluss, dass Vollbrecht Transen dann anerkennen würde in ihrem Trans-Sein, wenn sie akzeptiert, dass Transen Opfer des NS wurden.
Das ist schon eine ziemlich behinderte Logik. Denn ich kann anerkennen, dass Transen damals Opfer wurden, kann aber den ganzen modernen Troonismus trotzdem ziemlich Scheiße finden mit seinen ganzen Auswirkungen und im Kern.
Im Kern werden nämlich einfach biologische Fakten, wie daß die Natur im großen und ganzen eben nur zwei Geschlechter kennt (XY und XX), negiert. Dass wir inzwischen als Gesellschaft darüber reden, Kinder mit Hormonen zu zuballern, obwohl die negativen Konsquenzen darüber durchaus bekannt sind. Wie es den Körper komplett zerficken kann. Gerade auch Kinder; weil Kinder das Konzept Geschlecht -bzw. Gender in Neu-Deutsch- vollkommen und vollumfänglich verstehen. Dafür sind Kinder nämlich bekannt, dass sie abstrakte Konzepte sehr gut verstehen. Abstrakte Konzepte, über die sich Erwachsene die Köpfe einschlagen. Kinder, die natürlich haargenau wissen, was sie später einmal sein möchten. Wenn ein Kind sagt, dass es Feuerwehrmann werden will, dann wird es das später auch einmal und wird niemals mehr seinen Willen ändern. Aber das kann man ja nicht miteinander vergleichen, denn das eine ist ja nur eine Spinnerei und das andere ist wirklich tiefverinnerlichtes Wissen und Realität.
Dass der Troonismus dazu führt, dass wir weiblichen Kindern die Titten abschneiden, sobald sie sich bilden, weil das Kind weiß, dass es definitiv ein Mann ist. Denn Kinder ändern bekanntlich ja nie ihren Willen, nein, nein.
Ich kotze.
Der ganze FR-Artikel bestätigt mich in meinem Hass auf die Journallie. Lügen Verzerrungen und Manipulation des Lesers. Und obendrein werden ausgerechnet die Aktivisten, die eine Schmutzkampagne gestartet haben, als "Experten" herangezogen, um ihre eigene Schmutzkampagne öffentlich verteidigen und legitimieren zu dürfen.
Was für eine behinderte Shitshow.
The press are scum.