Aber seine Argumentation war im Grunde: es gibt "die" Deutschen gar nicht, weil unser DNA-Pool aus Mix aus Kelten, Germanen, Normannen, Slawen, Hunnen und Römer ist.
Das ist zwar faktisch nicht vollkommen falsch, aber lässt nun mal vollkommen außen vor, dass diverse der genannten Gruppen starke äußerliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Zählt man aber 1 und 1 zusammen, sind diese Äußerlichkeiten am Ende des Tages nichts wert. Eine weiße Haut ist zwar ein gemeinsamer Nenner, aber eigentlich auch wieder nicht. Nicht-weiße Haut ist ein offensichtlicher Unterschied, wird aber inzwischen zum gemeinsamen Nenner.
Typischer tactical nihilism von den Linken. Sich dumm stellen, so tun, als wüsste man nicht, was ein Deutscher sei, weil "hur dur, ihr stammt nicht zu 100% von Germanen ab" (die es gleichzeitig gar nicht gegeben hat - ganz davon abgesehen, dass "Deutschland" auf Deutsch nicht "Germany" heißt, die Franzosen und andere romanischsprachige Völker zB nennen uns nach den Alemannen, ist deswegen jeder Deutsche ein Badener, Schweizer oder Schwabe?). Oder dämlich darauf hinweisen, dass es ja Bayern, Schwaben, Niedersachsen, Thüringer, etc gibt, es daher gar keine "Deutschen" als Ethnie geben kann. Oder direkt sagen, der Reisepass sei alles, was zählt.
Aber beim Thema trans - um nicht zu sehr OT zu gehen - zählt alleine nur, wie man sich fühlt. Objektiv feststellbare Geschlechtsmerkmale haben gar keine Bedeutung.
Es ist einfach so behindert. Weißte echt nicht, was du dazu sagen sollst. Du kannst mit diesen Leuten gar nicht argumentieren, weil die ganze Nummer eh nur darauf fußt, sich die Realität so hinzubiegen, wie es einem passt.
Würde man den Quatsch wirklich komplett ernst nehmen, müsste man jeden Schizophrenen aus der Klapse entlassen, denn er hört die Stimmen ja, also sind sie wirklich real....