Was macht man, wenn man so richtig gar nichts zu tun hat und 56 Minuten seines Lebens absolut sinnfrei verschwenden möchte? Gibts viele Möglichkeiten. Ich persönlich habe mir die sechste Folge des
Podcasts von Raul Krauthausen gegeben.
Im Aufzug mit Georgine Kellermann. Georg ist schon ein echter trans Hardliner. Ich habe mal die besten Aussagen mit Zeitstempel aufgeschrieben, falls sich jemand das geben will.
Fängt eigentlich besser an als gedacht, die beiden reden tatsächlich über Aufzüge. Genauer gesagt über den Paternoster beim WDR. Raul geht nicht mal steil deswegen. Rollstuhlfahrer können den wohl auch benutzen. Wieder was gelernt.
Am besten ist allerdings, dass Georg (der mir als Gijorschin vorgestellt wurde) nur mit minimal veränderter Klischeeschwulenstimme zum Publikum spricht.
Es ist zwar eine Beleidigung für jeden sehenden Menschen, dass Georg sich abgesehen vom Sommerkleid keine Mühe gibt weiblich zu wirken, aber desto besser für meine Ohren. Jedenfalls so lange ich ihn dabei nicht sehen muss. Das wars dann auch was man gutes über den Podcast sagen kann.
Minute 6: Monika Lewinsky ist das erste Internetmobbingopfer gewesen.
Das Patriarchat hat dabei mal wieder voll zugeschlagen. Sicher, Frau Lewinski hatte nie und nimmer eine andere Wahl als Billy Clinton einen zu blubbern. Immerhin ist er der Präsident.
(Auch schön, zwei mit Staatskohle zugebutterte Männer zu sehen, die gegen das Patriarchat wettern. Schorsch, richtiger Kämpfer für Frauen und Emanzipation. Direkt nach der ollen Alice Schwarzer.)
Minute 10: Es ist sehr schlimm, dass es in den USA nicht genügend regionale Berichterstattung gibt. Georg ist der Überzeugung, dass dort, wo Medien nicht genug ''aufgepasst'' haben, die Menschen den Lügen eines Donald Trump viel eher geglaubt haben als dort, wo noch richtige Medien informieren und ''checken''.
Immer sehr schön zu sehen, wo unsere Staatsmedien ihren Aufgabenbereich sehen.
Minute 29: Herr Kellermann möchte, dass in den Tagesthemen eine Transfau einen Kommentar spricht, dieser Kommentar soll sich aber nicht mit dem Thema Trans befassen. (Ist wohl aber nicht so einfach. Kann evtl. aber auch daran liegen, dass trans ''Frauen'' selbst kein anderes Thema haben.)
Raul und Georg einigen sich daraufhin, dass es bei Themen wie BLM und Trannygedöns eine Holschuld (sic) gibt sich selbst zu Informieren, um nicht den betroffenen immer dieselben Fragen zu stellen. Das Thema Trans muss aber laut Kellermann noch mehr diskutiert werden. Es muss außerdem das Transgesetz geändert werden und wir müssen zu einer Selbstbestimmung kommen.
Selbstbestimmung ist Selbstbestimmung. Es muss allerdings so einwandfrei gestaltet werden, dass keine juristischen Klagen gegen den Selbstbestimmenden möglich sind.
Ein Besuch beim Psychologen oder ein Gutachten sind dabei nicht notwendig, denn Georg hält sich ja selbst nicht für krank.
(Ist er ja auch nicht. Er ist einfach nur ein Perversling)
Minute 33: Alice Schwarzer hat die Gesellschaft geöffnet. Laut Georg würde es ihn so heute ohne Frau Schwarzer nicht geben. Leider würden Alice und Georg heute bei einigen Themen wohl nicht mehr zusammen kommen. Er würde sich auch nicht vor laufender Kamera mit ihr unterhalten wollen.
(
TOPKEK danke dafür Iblali. Nicht dass ich als Dude großer Alice Schwarzer Fan bin, aber kann mir mal eine der Feministinnen hier mal erklären, wie genau es dazu gekommen ist, dass Männer in schlecht sitzenden Sommerkleidern die deutsche Emanzenbewegung geentert haben? Ist mir echt nicht begreiflich.)
Minute 36: Klischees über Trannys sind nicht gut, aber die Serie Transparent ist voll gut. Da geht es immerhin um alte Transen. Sogar nach einer wahren Begebenheit. Bedauerlicherweise wurde die HauptdarstellerIN in die #MeToo Affäre verwickelt. Zudem fällt Georg der Name gerade nicht ein. Sowas muss es in dt. auch unbedingt geben, ungünstigerweise haben die Öffis dafür wohl nicht genug Kohle.
(Ich helfe ja immer gern, die Dame, deren Name dem Georg entfallen ist, heißt
Jeffrey)
Minute 39: TIMs und TIFs müssen in die Polizei und Transmänner sind unheimlich attraktiv.
Minute 41: Polizisten und Obdachlose machen sich über die Aufmachung der (nach eigener Einschätzung) schönsten Frau der Welt lustig. Das ist nicht gut, dagegen brauchen wir mehr Seminare. In zehn Jahren sind wir da bestimmt weiter.
(Ich hoffe nicht)
Minute 44: Die langjährige Lebensgefährtin von Georg Kellerman ist jetzt seine beste Freundin. Leider hat sie sich schon vor der Offenbarung (sic) von Georg getrennt.
(Finde keine Bilder von der Ollen. Evtl Skinnwalker?)
Minute 46: Transerei muss mehr vom Staat gefördert werden. Es ist für Hartz-IV-Empfänger immer noch zu aufwändig, sich den Pimmel abschneiden zu lassen. Die Gutachten müssen nämlich selbst finanziert werden. Nur so kann das Leben als Hartztranny lebenswert gestaltet werden.
Minute 48: Wenn ihr jung seid und euch verstümmeln lassen wollt, wendet euch am besten an Tranny Selbsthilfegruppen. Oder an gestandene Transeriche wie den Schorsch.
Minute53: Georg geht gern mit behinderten Kinder Schwimmen oder ins Bällebad.
Minute54: dem Georg seine Herzensangelegenheit sind Frauenhäuser. Steht da auf jeden Fall so. Auf der Seite.
Frauenhäuser sind ja auch für Georg da.
(Ich hoffe inständig, dass Leuten, die so herumlaufen, wie der Georg der Zutritt in jedem Deutschen Frauenhaus verwehrt wird)
Weniger interessante Themen im Podcast: Sterbehilfe, schon bekanntes Trannygedöns über Georg.
Der Rest ist langweiliges geblubber über den Job als öffentlich rechtlicher Medienschaffender, Selbstbeweihräucherung und gesperge darüber was für ein geiler Stecher der Claus Kleber ist.